Veränderungen im Jahresverlauf
Der 1.709 m hohe Daisen (だいせん) ist neben den Tottori-Sanddünen ein Naturdenkmal der Präfektur Tottori.
Er ist der höchste Gipfel der Chūgoku-Region und wurde in der „Japanische-Bergspitzen-Rangliste“ bereits unter den Top 3 gewählt. Im Frühling frisches Grün, im Sommer Bergtouren, im Herbst herbstliche Laubfärbung und im Winter Skifahren – Daisen lässt sich zu allen vier Jahreszeiten genießen.



Die Natur des Ōyama
Der Ōyama ist Teil des Nationalparks Daisen-Oki, und in den besonders geschützten Bereichen gelten strenge Vorschriften. In diesem Gebiet ist es nicht nur untersagt, Pflanzen und Tiere zu entnehmen, sondern auch, den kleinsten Stein mitzunehmen. Diese Regelungen dienen dazu, die wertvollen Naturlandschaften für die Zukunft zu bewahren und die Geschenke der Erde an die nächste Generation weiterzugeben.

大山wasser
Der Buchenwald von Ōyama steht in enger Beziehung zum Wasser. Eine Buche trägt allein 200.000–300.000 Blätter; das Laub wird zu Humus und verwandelt den Boden in einen natürlichen Schwamm, der Schmelz- und Regenwasser reichlich speichert. Bis dieses Wasser wieder als Quelle austritt, vergehen 20–30 Jahre; das nährstoffreiche Wasser versorgt die Reisfelder und fließt schließlich ins Japanische Meer. Tatsächlich liegt hier auch der Grund, warum die Stadt Ōyama in der Präfektur die höchste gefangene Menge an Turban- oder Meerschnecken (Sazae) vorweisen kann.
Am Fuße des Ōyama gibt es zahlreiche Quellen und bekannte Trinkwasserstellen; die Region ist zudem als Entnahmestandort für Mineralwasser großer Getränkefirmen bekannt. Besonders als weiches Wasser, das auch für Babys gut geeignet ist, wird es von vielen Menschen geschätzt.









